Smartbroker Erfahrungen: Gratisbroker mit vielen Vorteilen einer Bank

Smartbroker Test auf dem Smartphone Gesamtnote4.4 / 5

Der Smartbroker tritt eine heikle Mission an: Einerseits will er den Gratisbrokern mit einem eigenen 0-Euro-Angebot Konkurrenz machen. Andererseits sollen viele Börsen und Wertpapiere angeboten werden. Ob das funktioniert, zeigt unser Smartbroker Test.

Hier betrachten wir die Gebühren des Brokers. Danach schauen wir uns die Depoteröffnung an. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Einlagensicherung sowie das TAN-Verfahren. Schließlich gehen wir der Frage nach, wie sich der Smartbroker im Alltag schlägt.

Was wird geboten?

  • Kostenlose Depoteröffnung
  • Ab 0,00 € Orderprovision
  • Große Auswahl an Börsen
  • Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Edelmetalle wie z.B. Gold

Smartbroker Kosten

Mit unserem Gebührenrechner kannst du leicht die Orderprovision des Brokers ermitteln. Gib einfach an, wieviele Transaktionen (Käufe und Verkäufe) und wieviele Sparpläne du im Monat ausführen möchtest.

1,60 €
Orderprovision für Aktien und ETFs zzgl. Fremdkosten / Sonderangebote und Rabatte nicht berücksichtigt / Irrtümer und Änderungen vorbehalten

Orderprovision 4 € pro Trade – bis auf eine Ausnahme

Glaubt man der Ankündigung, die der Broker in seiner Willkommens-Mail macht, so ist er der preiswerteste Online-Broker Deutschlands. Diese Behauptung triggert uns natürlich im Smartbroker Test und wir wollen es genau wissen: Stimmt das?

… können Sie mit Smartbroker handeln und sicher sein, dass Sie beim preiswertesten Online Broker Deutschlands handeln.

Auszug aus der E-Mail von Smartbroker nach der erfolgreichen Depoteröffnung

Beim Handeln via Smartbroker hast du die Auswahl zwischen zwölf deutschen Börsen. Dabei kann man von einem Vollsortiment sprechen. Es sind die Parkettbörsen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart handelbar. Ebenso deren elektronische Geschwister Xetra, Tradegate, Lang & Schwarz, Gettex und Quotrix.

In der Regel ruft Smartbroker eine Orderprovision von 4 € pro Transaktion auf. Allerdings gibt es eine Börse, bei der diese Gebühr entfällt. Das ist der elektronische Handelsplatz der Börse München – Gettex. Hier handelst du Aktien, ETFs und Anleihen tatsächlich gebührenfrei (ab 500 € Mindestumsatz). Dementgegen werden für Derivate auch hier 4 € Ordergebühren berechnet.

Somit hat der Broker eine deutsche Börse mit dem vollen Angebot an Aktien und ETFs für 0 € Provision im Angebot. Deshalb haben wir ihn in der folgenden Vergleichstabelle in diesen beiden Kategorien auch als 0-Euro-Broker geführt. Übrigens gibt es einen weiteren deutschen Handelsplatz, bei dem du statt 4 € Provision nur 1 € zahlst. Dabei handelt es sich um Lang & Schwarz bei Transaktionen größer als 500 €.

Würden wir das nicht tun, und zum Beispiel den Xetra-Preis als Maßstab nehmen, dann wäre der Vergleich unfair dem Smartbroker gegenüber. Schließlich gibt es andere Gratis-Broker wie zum Beispiel Trade Republic (Test), die nur eine einzige elektronische Börse anbieten. Bei Smartbroker hat man immerhin die Auswahl zwischen mehreren Handelsplätzen, auch wenn die Alternativen dann teurer werden. Wirklich teuer sind jedoch auch 4 € pro Trade nicht.

Gebühren für Beispielkäufe ausgerechnet

Tesla
für 1.000 €
Apple
für 2.500 €
SAP
für 5.000 €
VW
für 10.000 €
Bayer
für 20.000 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
5,00 €5,00 €5,00 €5,00 €5,00 €
5,90 €5,90 €5,90 €5,90 €5,90 €
4,00 €4,00 €5,00 €10,00 €20,00 €
10,00 €10,00 €10,00 €10,00 €25,00 €
8,99 €11,24 €17,49 €29,99 €54,99 €
9,90 €11,15 €17,40 €29,90 €54,90 €
9,95 €11,20 €17,45 €29,95 €54,95 €
9,95 €17,95 €29,95 €39,95 €54,95 €
50 €
im Monat
100 €
im Monat
250 €
im Monat
500 €
im Monat
1.000 €
im Monat
0,80 €0,80 €0,80 €1,00 €2,00 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
0,90 €0,90 €0,90 €0,90 €0,90 €
1,00 €1,00 €1,00 €1,00 €1,00 €
1,50 €1,50 €1,50 €1,50 €1,50 €
0,75 €1,50 €3,75 €7,50 €15,00 €
0,75 €1,50 €3,75 €7,50 €15,00 €
1,25 €2,50 €6,25 €12,50 €25,00 €
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MDAX
für 1.200 €
S&P 500
für 8.000 €
DAX
für 16.000 €
Nasdaq
für 24.000 €
MSCI World
für 50.000 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
5,00 €5,00 €5,00 €5,00 €5,00 €
5,90 €5,90 €5,90 €5,90 €5,90 €
10,00 €10,00 €25,00 €25,00 €25,00 €
4,00 €8,00 €16,00 €24,00 €50,00 €
8,99 €24,99 €44,99 €54,99 €54,99 €
9,90 €24,90 €44,90 €59,90 €59,90 €
9,95 €24,95 €44,95 €64,95 €69,00 €
9,95 €39,95 €54,95 €54,95 €69,95 €
Orderprovision für Aktien und ETFs zzgl. Fremdkosten / Sonderangebote und Rabatte nicht berücksichtigt / Irrtümer und Änderungen vorbehalten

Bei den Sparplänen wird die 0-Euro-Latte gerissen

Während Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen zum Nulltarif gehandelt werden können, sind Sparpläne nur gegen Gebühr zu haben. Hierbei setzt der Smartbroker auf ein variables Preismodell in Abhängigkeit von der Sparrate. Grundsätzlich berechnet er 0,2 % der Rate. Dabei muss jedoch eine Mindestgebühr von 0,80 € beachtet werden (siehe Tabelle oben – Tab „ETF-Sparpläne“).

Auch an internationalen Börsen kannst du handeln

Bei Smartbroker hast du nicht nur Zugriff auf deutsche Handelsplätze. Überdies kannst du an den wichtigen internationalen Börsen tragen. Hierfür wird eine Basisprovision pro Order von 9 € fällig. Dies allein genommen ist ein relativ günstiger Preis. Jedoch solltest du besonders beim internationalen Handel die Fremdkosten im Blick haben. Diese liegen meist bei 20 € pro Transaktion.

Kostenloser Depotbetrieb, aber Negativzins beachten

Die Eröffnung und die Führung eines Wertpapierdepots sind bei Smartbroker nicht mit Gebühren verbunden. Allerdings wird ein Negativzins auf hohe Cash-Guthaben erhoben. Er beträgt derzeit 0,5 % p.a. und wird ab 15 % Cashquote quartalsweise in Rechnung gestellt.

Die Cashquote ist der Anteil deines Cash-Kontos an deinem Gesamtvermögen (also deiner Barmittel und deines Depotwerts zusammen). Übersteigt dieser Anteil die Marke von 15 %, dann werden 0,5 % von dem übersteigenden Betrag jährlich als sogenanntes Verwahrentgelt einbehalten. Zum Beispiel könnte die Rechnung so aussehen:

Beispielrechnung für das Smartbroker Verwahrentgelt

Barbestand5.000 €
Angelegtes Vermögen+ 13.000 €
Gesamtvermögen= 18.000 €
Cashquote= 27,78 % (Barbestand vom Gesamtvermögen)
Freibetrag– 15 Prozentpunkte
Zu verzinsen %= 12,78 %
Zu verzinsen abs.= 2.300,40 €
Jährliches Verwahrentgelt11,50 €
Irrtümer und Änderungen vorbehalten

Vorbildlich: Kostenfreies Order-Handling

Ebenfalls kundenfreundlich zeigt sich der Broker beim Umgang mit Aufträgen. Wo sich bei der Konkurrenz manchmal die eine oder andere Gebühr in der Preisliste versteckt, ist der Smartbroker kostenfrei. So kannst du unbegrenzt viele Limitorders abschicken. Zudem sind Änderungen und Streichungen von Aufträgen gratis.

Allerdings solltest du eine Kleinigkeit beachten. Wir haben oben den Smartbroker als 0-Euro-Broker eingestuft, weil er an einer deutschen Börse (Gettex) Aktien und ETFs provisionsfrei für dich handelt. Dies gilt nur, sofern der Umsatz pro Transaktion mindestens 500 € beträgt. Liegt er darunter, so fallen auch hierfür 4 € Orderprovision an.

Kosten4.5 / 5

Smartbroker versucht den Spagat zwischen Trading zum Nulltarif und einer reichhaltigen Auswahl an Börsen und Wertpapieren. Immerhin bietet er einen deutschen Handelsplatz tatsächlich provisionsfrei an (ab 500 € Mindestumsatz). Doch auch bei den anderen Börsen ist die Provision sehr günstig. Somit bekommt man als Anleger beides: Niedrige Kosten und eine hohe Flexibilität. Für ETF-Sparpläne erhebt der Broker Gebühren. Diese sind zwar nicht teuer, jedoch gibt es Mitbewerber, die darauf verzichten. Außerdem werden beim Smartbroker 0,5 % Negativzinsen ab einer Cashquote von 15 % fällig.


Einlagensicherung

Smartbroker ist ein reiner Online-Broker. Das heißt, dass für die Abwicklung von Bankgeschäften die Partnerschaft mit einer lizenzierten Bank notwendig ist. Dafür hat sich der Broker mit der renommierten DAB BNP Paribas zusammen getan. Gemeinsam mit ihr bietet der Smartbroker ein leistungsfähiges und relativ sicheres Paket für deine Geldanlage.

3 Gründe sprechen für den Broker

Ganz konkret bedeutet das: Erstens tritt durch die DAB BNP Paribas eine gesetzliche Einlagensicherung in Kraft. Dementsprechend ist das Guthaben auf deinem Cash-Konto bis zu 100.000 € gesichert. Also wird dir im Falle von Zahlungsschwierigkeiten deines Brokers dieser Betrag unter bestimmten Voraussetzungen erstattet.

Zweitens ist die Partnerbank freiwilliges Mitglied eines Einlagensicherungsfonds. Hierdurch tritt eine zusätzliche Absicherung von bis zu 90 Mio. € pro Kunde in Kraft.

Drittens sollte die Größe des Mutterkonzerns der Bank – also der BNP Paribas – für ein gutes Gefühl sorgen. Das französische Geldinstitut ist gemessen an der Höhe seiner Einlagen die größte Bank Europas. Sie ist eine der 30 weltweit wichtigen Institute, die vom Finanzstabilitätsrat als systemrelevant eingestuft wurden

Übrigens: Die beiden erstgenannten Einlagensicherungen betreffen nur das Guthaben auf deinem Cash-Konto. Dein investiertes Geld – also deine Aktien, ETFs und weiteren Wertpapiere – fallen nicht unter die sicherungsbedürftigen Einlagen. Schließlich sind diese ja in deinem Besitz und werden nur in einer Einlagerungsstelle für dich verwahrt. Im Falle einer Insolvenz deines Brokers werden sie also lediglich auf einen anderen Depotanbieter überschrieben. Jedoch können sie nicht in die Insolvenzmasse einfließen.

Risiko5.0 / 5

In Sachen Risikoabsicherung spielt der Smartbroker vorn mit. Als reiner Online-Broker tut er das beste, was er im Sinne seiner Kunden tun kann: Er kooperiert für die sensiblen Bankaktivitäten mit einem echten Branchenriesen. Dadurch bietet er nicht nur eine Einlagensicherung, die weit über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen von 100.000 € hinaus geht. Hinter dem Smartbroker steht Europas größte Bank. Dadurch erscheint das Risiko einer Insolvenz doch recht überschaubar.


Depot eröffnen

Wie man das von einem echten Online-Broker erwarten darf, ist die Depoteröffnung digital umgesetzt. Das heißt, du musst kein Antragsformular unterschreiben und per Briefpost versenden. Allerdings kannst du nicht sofort auf dein neues Smartbroker Depot zugreifen. Etwas Geduld benötigst du, bis der Broker dir deine Zugangsdaten per Post zugesandt hat.

1. Online-Formular ausfüllen und Dokumente herunterladen

Im Online-Formular hast du zunächst die Wahl zwischen vier Depottypen:

  • Einzeldepot
  • Gemeinschaftsdepot (derzeit nicht möglich)
  • Juniordepot (derzeit nicht möglich)
  • Firmendepot (derzeit nicht möglich)

Jedoch war es in unserem Smartbroker Test nur möglich, ein Einzeldepot direkt online zu eröffnen. Mit Verweis auf die große Nachfrage schickt der Broker Interessenten für eine der drei anderen Kontoarten auf eine Warteliste. Deshalb beziehen sich die folgenden Erfahrungen auf das Smartbroker Einzeldepot.

Das Online-Formular erstreckt sich über fünf Seiten. Dennoch lässt es sich zügig ausfüllen – auch auf dem Smartphone. Es fragt dich zunächst nach deinen persönlichen Daten. Später musst du dann Auskunft über deine Erfahrungen mit Wertpapieren geben.

Zuletzt – und hier ist der Smartbroker wirklich vorbildlich – wirst du aufgefordert, die wichtigen Dokumente herunterzuladen. Erst wenn du sie auch wirklich geladen hast, kommst du in dem Formular weiter und kannst deinen Online-Antrag abschicken.

2. Identifizierung via PostIdent

Für die Legitimierung setzt der Broker auf das bewährte PostIdent-Verfahren. Dieses ist auch per App möglich. Dafür lädst du dir die Postdienst-App auf dein Smartphone oder Tablet.

Mit dem Online-Depotantrag erhältst du eine Nummer, die du in der Postdienst-App eingibst. Alternativ kannst du auch einen QR-Code mit der App vom Bildschirm abscannen. Beides startet den eigentlichen Videochat mit einem freundlichen Post-Mitarbeiter. Zuvor musst du noch gegebenenfalls die Rechte an die App vergeben, auf das Mikrofon und die Kamera deines Smartphones zugreifen zu dürfen.

Für den Videochat solltest du etwa 10 Minuten einplanen und deinen Personalausweis bereit halten. Die Depoteröffnung ist auch mit einem Reisepass möglich. In diesem Fall muss jedoch zusätzlich eine Meldebescheinigung an den Broker gesendet werden, die nicht älter als drei Monate sein darf.

Während des Videochats wirst du gebeten, deinen Personalausweis mehrfach vor der Kamera zu schwenken. Außerdem musst du die Ausweisnummer und eventuell weitere Daten vorlesen. Das Ganze hat in unserem Smartbroker Test inklusive Wartezeit etwa sieben Minuten gedauert. Und schon waren wir erfolgreich legitimiert.

3. Einloggen mit den zugesandten Nutzerdaten

Nachdem du diese beiden Schritte erfolgreich hinter dich gebracht hast, ist deinerseits alles getan. Jetzt liegt der Ball beim Broker bzw. seiner Partnerbank. Die BNP Paribas legt nun ein Cash-Konto für dich an und sendet dir die Zugangsdaten hierfür. Somit kannst du nach Erhalt des Briefs Guthaben auf dein Konto überweisen, welches dir nach Eingang zum Traden zur Verfügung steht.

Eröffnen4.0 / 5

Die Depoteröffnung läuft beim Smartbroker nach einem bewährten Prinzip ab. Zuerst wird das Online-Formular ausgefüllt. Danach erfolgt die Legitimierung via PostIdent App (alternativ geht’s auch am Postschalter). Zuletzt musst du auf den Brief mit den Zugangsdaten warten. Hier liegt auch der kleine Punkt, der Optimierungspotenzial birgt. Bei anderen Online-Brokern ist das Depot sofort nach der Legitimierung eröffnet und für die Überweisung von Guthaben bereit.


Login und TAN

Für die Freigabe von Aufträgen setzt Smartbroker auf die DAB SecurePlus App. Diese App ist in den Stores von Google und Apple verfügbar. Sie ersetzt das mittlerweile abgelaufene mTAN-Verfahren durch das modernere und sicherere QR-TAN.

Um die SecurePlus App künftig nutzen zu können, musst du sie zunächst mit deinem Depot koppeln. Dies geschieht, indem du dich zunächst in das Depot einloggst. Danach wirst du gefragt, ob du künftig das QR-TAN-Verfahren nutzen möchtest. Alternativ kannst du dies unter dem Menüpunkt „Verwaltung“ aktivieren.

Darauf startest du die App und scannst den QR-Code vom Bildschirm. Anschließend gibst du eine 6-stellige PIN ein. Wenn das erledigt ist, dann kannst du die App noch so einstellen, dass künftig die Eingabe der PIN nicht mehr nötig ist. Stattdessen nutzt sie dann die Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung deines Smartphones.

Login4.5 / 5

Mit der SecurePlus App hat der Smartbroker eine sichere und zeitgemäße Lösung für das Erteilen von Aufträgen im Angebot. Die App erzeugt QR-TANs. Wenn sie erstmal eingerichtet ist, dann ist das Ganze im täglichen Gebrauch dank Fingerabdruck- bzw. Gesichtserkennung kein großer Mehraufwand. Schön wäre eine Session-TAN, mit der dies nur einmal pro Depotbesuch gemacht werden müsste.


Alltag

Webtrading für die mobile Nutzung optimiert

Obwohl der Smartbroker keine Trading-App anbietet, lässt er sich auf dem Handy benutzen. Und zwar funktioniert dies sehr gut, wie wir in unserem Smartbroker Test feststellen konnten.

Allerdings muss man eine App auf jeden Fall installieren – die DAB SecurePlus App. Sie dient zum Generieren einer TAN, wenn Aufträge freigegeben werden sollen. Ohne sie geht also nicht viel.

Alltag4.0 / 5

Im Alltag überzeugt der Smartbroker vor allem durch seine gigantische Auswahl an Investmentmöglichkeiten. Alle deutschen und außergewöhnlich viele internationalen Handelsplätze sind verfügbar. Neben Wertpapieren können auch Edelmetalle gehandelt werden. Das Webtrading macht einen aufgeräumten Eindruck. Es ist sehr gut an das kleine Display des Smartphones angepasst. Jedoch wird der mobile Trader möglicherweise eine native App vermissen.


Fazit

Für wen eignet sich der Smartbroker?

Anleger mit etwa 1 Trade im Monat

Persona für Smart Investor

Ampel für Smart InvestorDank seiner einfachen Bedienbarkeit und der niedrigen Kosten ist der Smartbroker einsteigerfreundlich und für Gelegenheitskäufer zu empfehlen. Er bietet für Handeln zwar keine App. Jedoch lässt sich die Web-Oberfläche auch auf dem kleinen Smartphone-Display sehr gut bedienen.

Anleger mit 2 bis 5 Trades im Monat

Persona für Active Investor

Ampel für Active InvestorWer als Anleger etwas aktiver unterwegs ist, der kommt mit dem Smartbroker ebenfalls auf seine Kosten. Ihn oder sie werden die niedrigen Gebühren erfreuen. Zum Beispiel die Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag oder der Handel an der deutschen Börse Gettex ohne Orderprovision.

Anleger mit 6 bis 20 Trades im Monat

Persona für Easy Trader

Ampel für Easy TraderFür noch aktivere Trader kommt der Smartbroker deshalb in Frage, weil er beides ist: Ein 0-Euro-Broker sowie ein Vollsortiment-Depot. Das heißt, du kannst gratis handeln. Genauso kannst du aber auch auf eine große Auswahl an Börsen und Wertpapieren zugreifen. Auch jenseits der kostenfreien Angebote sind die Preise sehr günstig.

Anleger mit mehr als 20 Trades im Monat

Persona für Heavy Trader

Ampel für Heavy TraderAuch die sehr aktiven Trader sollten einen Blick auf diesen Anbieter riskieren. Wenn die Begrenzungen anderer Gratisbroker sie vielleicht abschrecken, dann könnte Smartbroker eine Alternative sein. Sämtliche deutsche Börsen, viele internationale und auch zahlreiche außerbörsliche Marktplätze sorgen für reichlich Investitionsmöglichkeiten.

Smartbroker Testergebnis

Häufig gestellte Fragen

Ist Smartbroker vertrauenswürdig?

Der Broker erfüllt alle Kriterien eines seriösen Wertpapierdepots. Er hat seinen Firmensitz in Berlin. Somit wird er von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert. Durch die Partnerschaft mit einer der weltweit größten Banken – der BNP Paribas – sind die eingezahlten Gelder bis über 90 Millionen Euro pro Kunde abgesichert. Bei unseren Recherchen zum Smartbroker Test sind uns keine ungewöhnlichen Hinweise auf Betrug oder unseriöses Verhalten aufgefallen.

Wem gehört der Smartbroker?

Smartbroker gehört der wallstreet:online capital AG. Diese Gesellschaft ist seit mehr als 20 Jahren am Kapitalmarkt aktiv. Sie wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert. Die Kundengelder verwaltet bei Smartbroker jedoch ein anderes Institut. Dafür ist die nach Einlagen größte europäische Bank BNP Paribas verantwortlich. Sie zählt laut dem Finanzstabilitätsrat zu den weltweit systemrelevanten Unternehmen.

Wie finanziert sich der Smartbroker?

Smartbroker verlangt kaum Gebühren von seinen Kunden. Dennoch hat der Depotanbieter Kosten – zum Beispiel für die ständige Weiterentwicklung seiner digitalen Lösungen. Diese Kosten finanziert Smartbroker durch Rückvergütungen seiner Partner. Er erhält zum Beispiel Geld von Börsen und außerbörslichen Direkthändlern für das vermittelte Geschäft.

Wie lange dauert die Depoteröffnung beim Smartbroker?

Es kann aktuell bis zu 2 Wochen dauern, bis ein Depot bei Smartbroker eröffnet ist. Unserer Erfahrung nach geht es in den meisten Fällen jedoch schneller.

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Wer schreibt hier?

Oliver Drägert
Ich bin der Gründer von Depotscanner.de. Seit den Neunzigerjahren fasziniert mich die Börsenwelt. Mein Motto: Die beste Zeit zum Investieren ist genau jetzt - es gibt immer Chancen. Außerdem entwickle ich gern Websites. Nimm einfach Kontakt mit mir auf, falls du Fragen zu diesem Beitrag oder meinem Finanzblog hast.
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